Medienmitteilung vom 23.April 2010
Jugendpreis geht in die entscheidende Phase/Prominente Paten unterstützen
„Mensch – gut gemacht“
Karlsruhe. Der Jugendpreis der Stadt Karlsruhe „Mensch – gut gemacht“ geht in den Endspurt: Nur noch bis Ende April können Bewerbungen eingereicht werden. Bei „Mensch – gut gemacht“ werden Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren ausgezeichnet, die sich im vergangenen Jahr sozial engagiert und in die Gesellschaft eingebracht haben. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Nach dem Bewerbungsschluss wird eine Jury, besetzt mit Kindern und Jugendlichen, die Preisträger auswählen. Übergeben werden die Preise in einer öffentlichen Veranstaltung am 9. Juni von Oberbürgermeister Heinz Fenrich in Anwesenheit der Paten sowie der Band Empty Beauty, die den Jugendpreis mit einem Liveauftritt unterstützt.
Auch bei dieser dritten Auflage von „Mensch – gut gemacht“ gibt es prominente Paten, die sich mit den Zielen des Jugendpreises identifizieren. Nach der Durchsicht der Bewerbungen werden sie sich eine Person oder eine Gruppe herauspicken, deren Engagement sie besonders beeindruckend fanden. Alle Paten werden sich etwas Besonderes einfallen lassen und Zeit mit der Person oder Gruppe verbringen. Paten für den diesjährigen Wettbewerb sind die Sängerin und Songwriterin Eva Croissant, die in Karlsruhe lebt, der Karlsruher Comedian Boris Meinzer und der Karlsruher Bäderchef Oliver Sternagel.
Boris Meinzer kennt zahlreiche Jugendliche der sogenannten „Null Bock Generation“, die sich nicht nur für ihre eigenen Interessen einsetzten, sondern auch mithelfen, die Lebenssituationen von sozial Schwachen zu verbessern. „Auf diese Jugendlichen können wir alle stolz sein.“ findet Meinzer und fügt hinzu: „Mit der Jugend ist es wie mit einer Schale Erdbeeren – ein paar Faule sind immer dabei! Aber gerade durch Wettbewerbe wie „Mensch - gut gemacht!“ werden vielleicht auch diese motiviert. Darum bin ich gern Pate dieser Aktion – denn es gibt wirklich viele tolle Jugendliche - und das gilt es auch mal zu würdigen!“ so Meinzer.
Für Eva Croissant ist es wichtiger denn je für Zusammenhalt und Respekt in der Gesellschaft einzutreten. „In Zeiten von fehlendem Glauben an das eigene Leben, gehen die Jugendlichen, die ihre Kraft und Zeit dorthin stecken, wo sie gebraucht wird, oft unter.

Es ist aber die neue Generation, die wir so dringend brauchen“ so Eva Croissant über ihr Engagement als Patin.
Auch für Oliver Sternagel war es keine Frage, ob er sich als Pate engagieren möchte: „Dass sich Jugendliche für andere engagieren, das erlebe ich jeden Tag, sei es in den Schwimmvereinen oder beim freiwilligen Rettungsdienst in unseren Bädern, aber auch, ganz unspektakulär, in meiner eigenen Nachbarschaft.“ Das sei aber nicht immer auf der ersten Blick zu erkennen. „Deshalb lohnt es sich auch, ganz genau hinzuschauen, denn ganz viele Jugendliche in unserer Stadt haben sich ein „Mensch, gut gemacht!“ für ihren sozialen Beitrag in Karlsruhe verdient!“, so Sternagel weiter.
Wer Bewerbungen und Vorschläge für den Jugendpreis einreichen möchte, kann dies unter der E-Mail-Adresse jugendpreis@mensch-gut-gemacht.de tun. Das soziale Engagement kann schon abgeschlossen sein oder noch laufen, muss aber in 2009 begonnen worden sein.
Ansprechpartner für Medien-Rückfragen:
Jack Herbst, Projektbüro Mensch – gut gemacht, Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Telefon 0721/ 133-5614, E-Mail: j.herbst@stja.karlsruhe.de
Über den Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe:
Der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe ist der Dachverband der Karlsruher Jugendverbände. Getragen von insgesamt 41 Mitgliedsvereinen repräsentiert er mehr als 46.000 jugendliche Mitglieder unter 27 Jahren. Die Führungsspitze bildet ein ehrenamtlicher, gewählter aus sechs Personen bestehender Vereinsvorstand, unterstützt durch eine Geschäftsführung und über 220 hauptberuflichen Fachkräften. Das Karlsruher Modell, das in seiner Organisationsform in Deutschland einmalig ist, verbindet Offene Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach mit der Arbeit und den Angeboten der Mitgliedsverbände. Das Spektrum der professionellen Jugendarbeit in über 30 Einrichtungen reicht von den "Offenen Angeboten" in den Jugendhäusern über die Betreuung von Kindern bei der stadtweit bekannten Mobilen Spielaktion, den Aktivspielplätzen, bis hin zur Soziokultur im Jubez. Der Stadtjugendausschuss e.V. ist überall dort aktiv, wo die professionelle Jugendarbeit nachgefragt wird und wo ehrenamtliche Strukturen unterstützt oder verstärkt werden müssen.