Posthütte - Kinder des Jugendtreff Nordweststadt
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Kurzbeschreibung
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Was war das Motiv oder der Anlass für dieses soziale Engagement?
Bei dem Umbau des Spielplatzes August – Bebel – Straße wurde der Unterstellplatz für die Jugendlichen von den 16-18 Jährigen besetzt. Die 12 - 15 Jährigen gingen leer aus. Somit engagierten sie sich bereits im Juli 2006 für die Errichtung einer zusätzlichen Schutzhütte.
Was ist das Besondere daran?
Das Besondere ist, dass in Zeiten der „fast food“ und „Null Bock“ - Jugend die Posthütte – Gruppe den anderen Gleichaltrigen bewiesen hat, dass es sich lohnt sich für seine Interessen und Ziele einzusetzen.
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Projektbeschreibung
Posthütte ________________________________________________________________________
Bereits im Juli 2006 kamen ca. 7 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren auf Frau Held, Mitarbeiterin im Kinder – und Jugendtreff NWS, zu und baten Sie um Unterstützung. Sie wollten eine Unterstellhütte, in der sie sich auch bei schlechtem Wetter Draußen treffen konnten. Durch die Neugestaltung des Spielplatzes in der August – Bebel – Straße wurde neben dem Fußballplatz eine neue Unterstellhütte erbaut. Diese wurde jedoch von den 16 bis 20 Jährigen in Besitz genommen. Somit hatte diese Altersgruppe keine.
Zuerst sammelte die Gruppe Unterschriften, um ihr großes Interesse auch mit Zahlen belegen zu können. Im zweiten Schritt konnten Stadträtin Frau Paepcke und Frau Kosian vom Bürgerverein der Nordweststadt für dieses Vorhaben gewonnen werden. Gemeinsam mit der Gruppe setzten sie sich beim Gartenbauamt für die Errichtung einer Unterstellhütte ein. Es folgte eine lange Zeit der Planung. Nach mehreren Gesprächen mit Mitarbeitern des Gartenbauamtes konnte eine für beide Seiten akzeptable Hütte gefunden werden. Auch die Standortfrage war nicht schnell gelöst. Bedenken bezüglich der Lärmbelästigung für die Anwohner und der mangelnden sozialen Kontrolle auf Grund der versteckten Lage erschwerten die Standortfindung.
Im November 2007 war es dann soweit. Nach einer Einweisung von den Mitarbeitern des Gartenbauamtes gruben die Mädchen und Jungen die vier Löcher für die Fundamentstützen der Hütte aus. An den darauf folgenden Tagen halfen sie beim Zusammenschrauben der Bretter mit. Mittlerweile ist die Gruppe zu insgesamt ca. 15 Mitgliedern angewachsen. Dass sie sich nicht nur für die Hütte sondern auch für den angrenzenden Spielplatz verantwortlich fühlen zeigt ihr Engagement, Frau Held immer gleich von neuen Verwüstungen durch Fremde zu berichten. Als die Spielgeräte durch Graffiti besprüht wurden, boten sie sofort an, diese zu reinigen.
Mittlerweile haben sie sich allen Anwohnern des Postspielplatzes vorgestellt.
Die Unterstellhütte ist ein Zeichen dafür, was Jugendliche erreichen können, wenn sie an ihren Zielen festhalten.

